Es sprechen in der Lehrveranstaltung immer dieselben? Manche Studierende nehmen sich sehr viel, andere gar keinen Raum? Die Studierenden sind nicht wirklich kreativ und machen wenig mit? Sie wollen weder Frauen noch Männer bevorzugen, dennoch melden sich die einen oder anderen häufiger?

Gender- und Diversitätskompetenz wurden im akademischen Feld zunehmend zu einer international geforderten Qualifikation, die sich im Seminarraum als nützlich erwiesen hat. Sehr unterschiedlich sind jedoch  Auffassungen und ideologisierte Interpretationen, was damit gemeint ist.

In diesem Seminar werden grundlegende Begriffe geklärt sowie Handlungsspielräume benannt, um mit dem eigenen Unterricht ein angenehmes Lernumfeld zu schaffen, das gleichberechtigte, produktive Teilhabe aller Studierenden ermöglicht oder erhöht. Behandelt werden die Gestaltung des Lehrprozesses, der Umgang mit Unterschieden bei den Studierenden sowie Kriterien zur Auswahl von Lehrinhalten je Fach. Gearbeitet wird an konkreten Beispielen aus der Praxis, die auch von den Seminarteilnehmenden eingebracht werden können.